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Fremdes schreiben - fremdes Schreiben

Konzeptionen von Alienität (in) der Prosa Aleksandr Grins, Schnittstellen 21, Studien zum östlichen und südöstlichen Europa

Erschienen am 11.07.2022, 1. Auflage 2022
90,00 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783525367629
Sprache: Deutsch
Umfang: 677 S., 2 s/w Illustr., 2 s/w Fotos, 2 Illustr.
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Der russische Schriftsteller Aleksandr Grin (1880-1932) gilt allgemein als Autor romantischer Abenteuergeschichten mit exotischen Schauplätzen und positiven Helden. Die Studie fordert diese Einordnung mit Hilfe des Prismas des Fremden auf zweifache Weise heraus: Zum einen zeigt sie durch eine kritische Aufarbeitung der Rezeptionsgeschichte die Mechanismen auf, die zu dem heute verbreiteten, jedoch selektiven und verfremdeten Bild des Autors geführt haben. Zum anderen eröffnet sie durch detaillierte Textanalysen sowie durch die Einbeziehung von der Forschung kaum oder gar nicht berücksichtigter Werke Grins eine neue Sichtweise auf den Schriftsteller und die thematische Vielfalt, Komplexität und hohe ästhetische Qualität seines Schaffens. Darüber hinaus entwirft sie einen eigenen, auch auf andere Werke und Autoren sowie außerliterarische Kontexte übertragbaren, strukturalistisch-phänomenologischen Theorieansatz zur Analyse verschiedenster Erscheinungsformen des Fremden.

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DE 37073 Göttingen

Autorenportrait

Annelie Bachmaier ist Slavistin mit einem Schwerpunkt auf ost- und westslavischer Literatur- und Kulturwissenschaft. Sie arbeitet am Institut für Slavistik der TU Dresden.

Schlagzeile

Die erste deutschsprachige Monographie zu Aleksandr Grin bietet eine bislang unbekannte Perspektive auf den russischen Schriftsteller jenseits der gängigen Einordnungen als sowjetischer Romantiker und Kinder- und Jugendbuchautor.