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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783895614156
Sprache: Deutsch
Umfang: 320 S.
Format (T/L/B): 2.8 x 21 x 13.5 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

'Die schönen Tage meiner Jugend' ist ein einzigartiges Dokument: das Tagebuch einer vierzehnjährigen Jüdin aus Siebenbürgen, das sie in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern heimlich führte. Nicht ein nachträglich erinnerter Bericht, nicht ein Tatsachenroman, kein dialogisierter Prozess: ein authentisches Zeugnis davon, dass auch das Grauen seinen Alltag hat. Es ist eine makabre Zerrwelt, in der das junge Mädchen lacht und weint, hungert und isst, geschlagen wird und begreifen muss, was es heißt, zu sterben oder zu überleben. Absonderlich, verquer, verständlich und verstörend dennoch, wie sehr darüber hinaus der Besitz des Heftes und des Bleistiftstummels und schließlich das Schreiben selbst zum Inhalt ihrer Existenz und zum Gegenstand des Tagebuchs werden. Ich schreibe, also bin ich. In gespenstischen Episoden tauchen Personen auf, um spurlos zu verschwinden. Nur einer ist besorgt, dass er im Tagebuch vorkommt, einer, der es ihr wegnehmen will, dann aber um positive Erwähnung bittet: der Kommandant.

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Autorenportrait

Ana Novac, geboren 1929 in Siebenbürgen (Rumänien), wurde 1944 nach Auschwitz deportiert. Von einem Lager zum nächsten verschleppt, erlebte sie die Befreiung im Januar 1945. Nach Stationen in Bukarest und Berlin lebt Ana Novac heute in Paris, wo sie eine Reihe von Romanen veröffentlichte.Die schönen Tage meiner Jugend erschienen 1966 in Ungarn, 1967 in Deutschland (aus dem Ungarischen übersetzt von Barbara Frischmuth), 1968 in Frankreich, später auch in Italien, in den Niederlanden (1970) sowie 1997 in den USA, danach auch in Rumänien.In den 90er Jahren erschien Les beaux jours de ma jeunesse in Frankreich in einer von der Autorin überarbeiteten Neufassung, die Grundlage dieser deutschen Übersetzung ist.Eva Moldenhauer, geboren 1934, lebte in Frankfurt am Main. Seit 1964 Übersetzerin, u. a. von Claude Simon, Jorge Semprun, Agota Kristof, Tahar Ben Jelloun, Julien Green, Dominique Valentin, Irène Némirovsky, Claude Lévi-Strauss, Mircea Eliade, Gilles Deleuze, Jean-Paul Sartre. Sie wurde für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wilhelm Merton-Preis (2007). Sie verstarb 2019 in Frankfurt am Main.

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